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Lieder, die wir gerne singen

Unsere Lieder und Fingerspiele:
Das Krokodil
Zwei lange Schlangen
Der Luftballon
Mit den Fingerchen
Das Lied über mich
August Friedolin, der Pinguin
Die Fröschelein
Wir sitzen im Kreis
Meine Hände sind verschwunden
Zehn kleine Zappelfinger
Hände waschen muss ein jedes Kind
Alle meine Fingerlein
Sonnenkäfer
Da kommt die Bimmelbahn
Rommel Bommel
In einem kleinen Apfel
Der Apfelbaum

Unsere Schlaflieder:
La le lu
Kommt ein Wölkchen angeflogen
Nun sagen wir euch eine gute Nacht

Jahreszeitenlieder:
Lichterfest Lieder
Lasst uns froh und munter sein

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Gedicht vom Spinatesser

Bevor Olaf Grunnholm die Brücke über den
hellgrünen, reißenden Fluss Tra-Um
vollenden kann,
wird er verschleppt.

Als er nach langer Zeit
zu seiner Arbeit zurückkehren darf,
hat er das Geheimnis vergessen;
die Brücke
wird nie mehr zu Ende gebaut.

Olaf ist drei Jahre alt.
Man hat ihn
von seinen Bausteinen
zum Spinatessen geholt.
Es stehen viele halbfertige Brücken
am hellgrünen, reißenden Fluss Tra-Um.

Josef Reding

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Rote Blumen

„Eines Tages kam ein kleiner Junge in die Schule. Er war ein ziemlich kleiner Junge und es war eine ziemlich große Schule. Aber als der kleine Junge herausfand, dass die Klassenzimmer eine Tür ins Freie hatten, und er direkt ins Klassenzimmer gehen konnte, war er glücklich.
Und die Schule erschien ihm jetzt nicht mehr so unvorstellbar groß.

Eines Morgens, als er schon eine Zeit in der Schule war, sagte die Lehrerin: „Heute wollen wir ein Bild malen.“
„Gut!“ dachte der kleine Junge. Er mochte gerne Bilder malen. Er konnte alles malen: Löwen und Tiger, Hühner und Kühe, Züge und Schiffe – Und er holte seine Stifte heraus und begann zu malen.

Aber die Lehrerin sagte: „Warte! Es ist noch nicht Zeit zu beginnen!“. Und sie wartete bis alle soweit waren.
„Jetzt,“ sagte die Lehrerin, „wollen wir Blumen malen.“ „Gut!“ dachte der kleine Junge. Er malte gerne Blumen, und er begann die Schönsten zu malen. Mit seinen pink und orange und blauen Stiften.

Aber die Lehrerin sagte „Wartet! Dann zeige ich wie es geht.“
Und sie malte eine rote Blume mit grünem Stiel.

„So,“ sagte die Lehrerin. „Jetzt könnt ihr anfangen.“
Der kleine Junge sah auf die Blume der Lehrerin, dann sah er seine eigene Blume. Er fand seine Blume schöner als die der Lehrerin, aber er sagte nichts. Er drehte nur sein Blatt um und malte eine Blume nach dem Vorbild der Lehrerin.
Die Blume war rot mit einem grünen Stiel.

An einem anderen Tag, als der Junge die Tür zum Klassenzimmer von außen alleine geöffnet hatte, sagte die Lehrerin: „Heute machen wir etwas mit Knetmasse“.
„Gut!“ dachte der kleine Junge. Er mochte kneten. Er konnte alle Dinge mit Knete machen: Schlangen und Schneemänner, Elefanten und Mäuse, Autos und Lastwägen – und er begann zu drücken und zu ziehen mit seinem Stück Knete.

Aber die Lehrerin sagte: „Wartet! Es ist noch nicht Zeit zu beginnen!“ Und sie wartete bis alle soweit waren.
„Jetzt“, sagte die Lehrerin, „machen wir einen Teller.“
„Gut!“ dachte der kleine Junge. Er machte gerne Teller, und er begann welche zu machen in allen Formen und Größen.

Dann sagte die Lehrerin „Warte! Ich zeige Euch wie es geht:“ Und sie zeigte jedem wie man einen tiefen Teller macht.
„So,“ sagte die Lehrerin. „Jetzt könnt ihr anfangen.“
Der kleine Junge sah auf den Teller der Lehrerin. Dann sah er auf seinen Teller. Ihm gefiel sein Teller besser, aber er sagte nichts. Er machte wieder einen Klumpen aus seiner Knete und machte einen neuen Teller. Genau nach dem Vorbild der Lehrerin.

Und sehr bald lernte der kleine Junge zu warten, zuzusehen, und alles so zu machen, wie es die Lehrerin wollte. Und sehr bald machte er nichts mehr von alleine.

Dann passierte es, dass der kleine Junge mit seiner Familie umzog, in ein neues Haus, in einer neuen Stadt.
Und der kleine Junge mußte an eine neue Schule.
Die Schule war noch größer als die zuvor. Und es gab keine Tür, durch die man von außen in die Klassenzimmer gehen konnte. Er mußte große Stufen hinaufgehen und durch eine große Halle gehen um zu seinem Klassenzimmer zu kommen.

Und am ersten Tag in der neuen Schule sagte die Lehrerin: „Heute malen wir ein Bild“. „Gut!“ dachte der kleine Junge. Und er wartete auf die Lehrerin, um ihm zu sagen, was er malen sollte. Aber die Lehrerin sagte nichts. Sie ging nur langsam durch die Klasse.

Als sie zu dem kleinen Jungen kam sagte sie: „Möchtest Du nicht malen?“
„Doch“ sagte der kleine Junge, „Was werde ich malen?“
„Ich werde es sehen, wenn Du es gemalt hast“ sagte die Lehrerin.
„Wie soll ich es malen?“ fragte der kleine Junge.
„So wie Du es malen willst“ sagte die Lehrerin.
„Und kann ich mir die Farbe aussuchen?“
„Du kannst jede Farbe nehmen“, sagte die Lehrerin.
„Wenn jeder das gleiche Bild malen würde und die gleichen Farben benutzen; wie sollte ich wissen, wer was malte? Und wie sollte ich die Bilder unterscheiden?“
„Ich weiß nicht…“ sagte der kleine Junge.
Und er begann zu malen – eine rote Blume mit einem grünen Stiel…

Original: „Red Flowers“ von Helen E. Buckley

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Lichterfest

Bild von Pham Trung Kien auf Pixabay

Das Lichterfest der Kita geht im Ursprung auf die Legende des Heiligen Martin zurück. Obwohl er schon im 4. Jahrhundert gelebt hat, ist er auch heute noch einer der bekanntesten Heiligen überhaupt.  Die Tugenden, die beschrieben werden, das selbstlose Teilen ohne Ansehen der Person, das situative Handeln, die Mitmenschlichkeit (= menschliche Wärme) werden symbolisch im Licht (= physische Wärme) dargestellt. Die Laterne als „Haus des Lichtes“ und „Zeichen der Achtsamkeit, dass es nicht erlischt“, ist daher das Symbol dieses Festes – und da nicht jeder seinen Mantel beim Fest teilen kann, wird dies durch das Teilen einer Speise, z. B. Gebäck dargestellt…

Die Vorbereitung auf das Lichterfest in der Kita beginnt mit vielen kleineren Aktionen wie z.B. Versammeln um ein liebevoll gestaltetes „Sing-Glas“ und das Singen von traditionellen und modernen Laternen- und Lichtliedern, Vorlesen oder Erzähltheater, Puppen- oder Rollenspiele, für die älteren Kinder das Basteln einer Laterne und die „Großen“ gehen auf den Wochenmarkt , suchen „Knorzgemüse“  für den Lichterpfad aus und helfen dann beim Aushöhlen und Gestalten. Damit sollen die Kinder mit der Thematik altersgemäß vertraut werden.

Krippenkinder können Legenden mit solchen komplexen abstrakten Inhalten noch nicht verstehen.

Deshalb feiert die Kita ihr Lichterfest mit geeigneten Elementen, die für Kinder von 2 Monaten bis zum Schuleintritt  mit unterschiedlicher Gestaltung die gleiche Symbolik aufgreift.

Der Laternenumzug gehört zum Brauchtum dieses Festes, bereitet älteren Kindern viel Freude und sie tragen ihre selbstgebastelte Laterne mit Stolz auch lange Strecken.

Parallel zum Zug versammeln sich die jüngeren Kinder mit ihren Eltern zum gemeinsamen Singen um ein gemütliches Feuer und werden dann eingeladen, in aller Ruhe die vielen vorbereiteten Lichterstationen des Lichterpfades zu entdecken und so lange dort zu verweilen, bis das einzelne Kind für das nächste Lichterfenster bereit ist. Am Ende holt sich jede Familie noch ein leckeres Kürbisbrötchen zum Teilen und einen heißen Kakao.

Dann sind auch bald die Laternenkinder wieder zurück in der Kita. Auch sie sind eingeladen, mit ihren Eltern die Lichterstationen zu genießen, später ein Kürbisbrötchen mit ihrer Familie zu teilen und mit einem heißen Kakao am Feuer gemeinsam mit den Familien der Jüngeren das Fest ausklingen zu lassen.

Die Kinder erleben so das Licht in seiner ganzen Vielfalt: menschliche Wärme durch gemeinsames Erleben und gemeinsames Tun in einer ihnen bekannten vertrauten Umgebung, aber in einem anderen Licht, der Dunkelheit.

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Kräuterbeet

Zusammen im Garten „arbeiten“ macht Spaß: Damit die Kids spielerisch an das Thema gesunde Ernährung und Kräuter herangeführt werden initiierte der Förderverein die Anlegung der Kräuterbeete auf dem Kita-Spielplatz. Die verschiedenen Kräutersamen würden in Hochbeeten ausgesät, jeden Tag gegossen und begutachtet.
Zur Zeit erfreuen die hochgewachsenen Minze, Rosmarin die Augen und die Nase. Und zur Sommerfest werden die Kräuter durch Frau Roth zur fantastischen Limonaden verkocht, durch EAS verkauft und helfen weitere Projekte zu unterstützen. 

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Musik mit PCK

Musikalische Früherziehung in Kooperation mit dem
Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK)

An diesem für die Kinder freiwilligen Angebot nehmen alle 30 Kinder der beiden Kita-Gruppen (Bären und Schmetterlinge) in zwei festen Kleingruppen im wöchentlichen Wechsel teil.

Das PCK stellt Instrumente, um das bestehende Angebot der Kita zu ergänzen und eine ausgebildete Musikpädagogin vom PCK bietet unseren Kindern ein professionelles, aktives Musik-Erleben an.

Eine Erzieherin der Gruppe nimmt ebenfalls teil, um die erarbeiteten Inhalte im morgendlichen Singkreis in den KitaAlltag zu tragen.

Es geht hierbei nicht um das Erlernen eines Instrumentes. Vielmehr soll das Angebot die musikalischen Angebote der Kita ergänzen und vor allem Freude am Singen und Tanzen, Kennenlernen von Instrumenten sowie ein Gefühl für Rhythmus und Melodie wecken.

Das Musikprojekt wurde 2017 auf Initiative des Elternausschusses ins Leben gerufen. Jedes Jahr im Herbst sammelt der Förderverein Spenden von den Kitafamilien und Förderern, um das Projekt fortsetzen zu können.

NEU: Informationsblatt 2019

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Neue Hengstenberg-Geräte

Spiel- und Bewegungsgeräte von Hengstenberg

In unserem Kindergarten kommen Spiel- und Bewegungsgeräte von Hengstenberg zur Einsatz.

Im Jahr 2016 entschied der Elternausschuss die Teilnahme der Kita an dem bewegungspädagogischen Präventionsprojekt „Wir bewegen Kitas“ von DAK finanziell zu unterstützen.

Für die Entwicklung von Kindern und damit für die Entwicklung nahezu aller Fähigkeiten und Fertigkeiten ist Bewegung unerlässlich. Hinzu kommt, dass Kinder durch Bewegung ihre Umwelt entdecken und Erfahrungen mit ihrem eigenen Körper sammeln. Mit zunehmender Bewegungssicherheit lernen sie dann ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen besser einzuschätzen und gewinnen somit an Selbstvertrauen.

Gibt es im Umfeld der Kinder nur unzureichend Bewegungsmöglichkeiten, entstehen Probleme, wie z.B. Bewegungs- und Verhaltensauffälligkeiten sowie Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen. Da diese aber im späteren Schul- und Erwachsenenalter gar nicht oder nur sehr schwer wieder auszugleichen sind, sollten schon im Kindergarten entsprechende Gelegenheiten für Bewegung geschaffen werden. Zumal sich auch gerade in jungen Jahren bestimmte Verhaltensmuster und Bewegungsabläufe besonders einprägen. In dieser Hinsicht bietet das Bewegungskonzept von Elfriede Hengstenberg hier vielfältige Möglichkeiten.

Das Hengstenberg-Bewegungskonzept

Im Mittelpunkt dieses Bewegungskonzepts steht die behutsame bewegungspädagogische Unterstützung des kindlichen Eroberungs- und Forschungsdrangs. Die Kinder sollen selbstständig lernen, zu welchen Bewegungen der eigene Körper fähig ist und dabei Raum- und Körpergrenzen erfahren. Die Kinder werden nicht zur Nachahmung vorgefertigter Turnübungen animiert, sondern sollen spielerisch eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Für die kindgerechte Umsetzung des Konzeptes wurden einfache Holzgeräte wie Stangen, Hocker, Kippelhölzer und Hühnerleitern entwickelt, die die Kinder selbstständig ausprobieren können. Durch das Experimentieren und die Herausforderung, sich in unterschiedlichen Höhen und Ebenen zu bewegen sowie der Auseinandersetzung mit der Schwerkraft, gewinnen Kinder Bewegungsfreiheit, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit.

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Eingewöhnung

Die Eingewöhnung von Kindern unter drei Jahren
Das Berliner Eingewöhnungsmodell

Seit Anfang der neunziger Jahre werden in Mainz alle Kinder unter drei Jahren in städtischen Krippen und Kindertagesstätten nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ eingewöhnt.

Dieses Modell basiert auf den Erkenntnissen eines Forschungsprojekts der Freien Universität Berlin, das deutlich zeigte, wie wichtig die Unterstützung der Eltern am Eingewöhnungsprozess ist.

Im einzelnen gliedert sich die Eingewöhnungszeit in:

Erstgespräch
– Austausch aller wichtigen Informationen zum Kind, zur konkreten Beteiligung der Eltern/Bezugsperson, zum Ablauf usw.
– erste Absprachen

Dreitägige Grundphase
– Begleitung des Kindes ca. eine Stunde täglich in einen dafür vorgesehenen Raum
– keine Trennung vom Kind
– intensive Beobachtung des Verhaltens zwischen Kind und Bezugsperson
– erste behutsame Kontaktaufnahme

4. Tag
– erster Trennungsversuch von 10 bis maximal 30 Minuten mit Hilfe eines (vorher vereinbarten) Ablöseobjekts
– Akzeptiert das Kind die Trennung noch nicht, wird mit weiteren Trennungsversuchen bis zur 2. Woche gewartet.
– vorläufige Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnung

Stabilisierungsphase
– die Erzieherin/Der Erzieher übernimmt in zunehmendem Maße die Versorgung des Kindes und reagiert als erste/r auf seine Signale
– tägliche Erweiterung der Trennungsphasen
– Entwicklung eine Abschiedsrituals

Schlussphase
– die Bezugsperson hält sich nicht mehr mit dem Kind in der Kindertagesstätte auf, ist jedoch jederzeit erreichbar

Erst wenn die Erzieherin/der Erzieher vom Kind als weitere Bindungsperson erlebt und angenommen wird, gilt die Eingewöhnung als gelungen, das heißt zum Beispiel, dass sich das Kind trösten lässt und schläft.

Grundsätzlich gilt:
– montags nichts Neues
– möglichst nur einen neuen Schritt pro Tag

Tipps für die Eltern / Bezugsperson
Verhalten Sie sich passiv, d.h. drängen Sie Ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen und versuchen Sie nicht, Ihr Kind zu beschäftigen.

Ihr Kind braucht jederzeit Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit!

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Dies ist uns besonders wichtig

Jedes Kind ist einzigartig und einmalig. Wir möchten unseren Kindern ermöglichen, ihre ganz individuellen Lebenswege zu entwickeln. Um sich in ihrer Einmaligkeit wahrzunehmen und kennen zu lernen, brauchen sie sehr viel Zeit im Freispiel. Auch um sich auszuprobieren, aus Erfolgen und weniger gelungenen eigenen Aktivitäten die nötigen Schlüsse für weiteres Handeln zu ziehen, ihren nächsten Entwicklungsschritt auf bereits vorhandene Kompetenzen aufzubauen, Interessen und eigene Bildungsthemen zu entdecken, in Peer-Gruppen ihre Sozialkompetenz zu entwickeln und ihre Ich- und Sozialkompetenz zu erweitern.

Wichtig ist uns daher:
– Die Wertschätzung eines jeden Kindes
– Kinder bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes zu begleiten
– Erleben von Festen, Feiern und Ritualen
– Eine gesunde Ernährung

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Pädagogische Schwerpunkte

Mit der Eingewöhnung nach dem Berliner Modell ermöglicht unsere Kita jedem Kind, eine tragfähige Bindung sowie emotionale Sicherheit aufzubauen, die die Basis für das gesamte Kita-Leben und eine positive Entwicklung darstellen. Folgende Schwerpunkte ziehen sich wie ein roter Faden durch den Kita-Alltag:

  • Achtsamer und respektvoller Umgang
  • Beziehungsvolle Pflege (Emmi Pikler)
  • Vorbereitete Umgebung in einer angenehmen Atmosphäre
  • Alltagsintegrierte Sprachförderung
  • Wertschätzende Kommunikation
  • Freie Bewegungsentwicklung
  • Eigenaktivität fördern
  • Selbsttätiges Lernen mit allen Sinnen ermöglichen
  • Erwerb von Basiskompetenzen und Resilienz
  • Erleben und Erfahren von Ursache und Wirkung
  • Übergänge als positive Erlebnisse kennen- und bewältigen zu lernen
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Team

Das Kita-Team besteht zurzeit aus:

– einem zweiköpfigen Leitungsteam
13 weiteren pädagogischen Fachkräften
– 3 Teilzeit Azubis, 1 FSJ’lerin
– und den 4 Wirtschaftskräften

Teamarbeitet bedeutet gemeinsame Freude an der Arbeit mit den Kindern, Eltern und KollegInnen, aber auch, unterschiedliche Persönlichkeiten und Einstellungen, Fähigkeiten und Erfahrungen auf einen Nenner zu bringen.

Nur so kann ein Zusammengehörigkeitsgefühl als Basis für eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit im täglichen Miteinander entstehen.

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Räume – dritte Erzieher

Kinder brauchen:

SPIEL-Raum, um ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln
LEBENS-Raum, um Impulse für ihre individuellen Entwicklungsschritte zu finden
FREI-Raum, um ihre eigenen Erwartungen kennen zu lernen, emotionale Sicherheit zu ererben
ZEIT-Raum, um ihren eigenen Rhythmus zu finden, im eigenen Tempo die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen

BEWEGUNGS-Räume , um durch Wahrnehmung und Bewegung zu lernen
Räume zur ENTFALTUNG, um ihre künstlerischen Talente zu entdecken, Spuren zu hinterlassen
GEMEINSCHAFTS-Räume, um überschaubare Spielbereiche mit frei zugänglichen Materialien zu finden

RÜCKZUGS-Räume um die Seele baumeln zu lassen, kurze Auszeiten während des Tages zu finden
Besinnliche RUHE-Räume, um Eindrücke zu verarbeiten, einen Mittagsschlaf halten zu können, loslassen zu können
Räume der GEBORGENHEIT, um klare Strukturen zu lernen, überschaubare Spielbereiche zu haben, emotionale Geborgenheit zu erlangen

ENTWICKLUNGS-Raum, um das selbständige Essen in ihrem Tempo erlernen zu können, ihren eigenen Geschmack entwickeln zu dürfen, liebvolle Unterstützung zu erleben, wo sie es brauchen
Raum für die PFLEGE, um aktiv und geborgen an ihrer Sauberkeitsentwicklung mitwirken zu können, ungeteilte Zuwendung zu erfahren, selbständig zu werden

Naturnahen, ökologischen LEBENS-Raum im Außengelände, um die Welt mehrdimensional und mit allen Sinnen erleben zu können, durch das Spiel in der Natur Primärerfahrungen und ganzheitliches Erleben mit allen Sinnen zu erfahren

Die KITA

Der GARTEN

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Kita Gebäude

Das neue Kita Gebäude wurde im Jahr 2015 nach mehreren Monaten von Abbruch- und Neubauarbeiten fertiggestellt. Es beherbergt:

im Erdgeschoss:
– zwei Krippengruppen (Spiel-, Schlaf- und Sanitärräume)
– Wirtschaftsräume (Küche, Lager, Waschraum, Kinderwagenraum etc.)
– ein Turnraum

im 1. Obergeschoss:
– drei Kindergartengruppen

im 2.Obergeschoss:
– Verwaltungsräume (Personalraum, Besprechungsraum, Büro der Kitaleitung etc.)

Fotos: Matthias Langer / Kitaarchiv

Modell

Eingangsseite

Aussengelände

Eingangsbereich

Treppenhaus

Eingangsbereich

Spielflur Krippe

Spielflur Kindergarten

Spielflur Kindergarten

Pflegeraum Kindergarten

Leitung Verwaltung

Besprechungsraum Verwaltung

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Geschichte

Über 50 Jahre „Gabelsbergerstraße“ – Von Krippe, über Provisorium zur Kita


Die Anfänge

1962 beschließt der Stadtrat den Bau des ersten Krippengebäudes.

1965 Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit entsteht im Juli eine Einrichtung für 74 Kinder im Alter von acht Wochen bis drei Jahren. Die Krippe ist in Rheinland-Pfalz die erste ihrer Art und findet wegen ihrer modernen Ausstattung viel Beachtung.

Während sich die Pädagogik im Elementarbereich bereits etabliert hat, ist die Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren zu dieser Zeit wenig transparent, gesellschaftlich nicht akzeptiert und schwerpunktmäßig auf Hygiene und Versorgung der Grundbedürfnisse (Essen, Schlafen, Pflege) ausgerichtet.

Der Wandel

Nach und nach verhelfen neue Erkenntnisse in der Entwicklungspsychologie und der gesellschaftliche Wandel der Krippenpädagogik zu mehr sozialpädagogischen Aspekten in der Arbeit.

Die Reduzierung der Gesamtkapazität auf 60 Plätze und eine Erhöhung des Personalschlüssels sind gute Voraussetzungen in der Krippe Gabelsbergerstraße für eine individuelle, situationsorientierte, pädagogische Arbeit.

1990 erreichen die Eltern mit einer Demonstration gegen die unhaltbaren Zustände in der Krippe eine Renovierung der Räumlichkeiten.

1995 folgt die Umgestaltung des Außengeländes. Mit Sinnespfad, Kräuterspirale, Klangzaun u.v.m. entsteht ein naturnaher Lebensraum für die Kinder.

1991 wird die krippenpädagogische Konzeption festgeschrieben.

Kinder entwickeln sich in den ersten drei Lebensjahren so schnell wie in ihrem gesamten Leben nie wieder. Die Aufgabe der Krippe liegt darin, sie in diesem Prozess zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern. Hierbei soll jedem Kind der größtmögliche Freiraum eingeräumt werden, den es braucht, um sich autonom und individuell entwickeln zu können.

Seit 2014 ist die Kinderkrippe eine Kita. Dieser Schritt ermöglicht den Kindern die ersten sechs Lebensjahre in einer Einrichtung zu verbringen.

Im April 2014 ziehen die Erzieher mit 50 Kindern aus dem ursprünglichen Gebäude aus und vorübergehend in Container im Emausweg ein.

Das alte Haus ist zu sehr in die Jahre gekommen und wird abgerissen. Mit der sogenannten Systembauweise entsteht ein Neubau.

Im Februar 2015 wird ein Förderverein gegründet.

Im April 2015 ziehen alle ins jetzige Gebäude.

Fotos: Kita Archiv

Abriss 20.06.2014

Abriss 27.06.2014

Neubau 29.10.2014

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Anmeldung + Beiträge

Anmeldung
Aller wichtigen Informationen rund um die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Stadt Mainz.

Hier geht es zum Anmeldefragebogen.

Beiträge
Seit dem 01.08.2010 ist der Kindergartenbesuch für alle Kinder ab dem 2.Geburtstag beitragsfrei.

Die Essensbeiträge belaufen sich auf:
– Kindergarten: 40,90 €
– Krippe: 33,23 €

Krippenbeiträge sind einkommensabhängig und werden individuell errechnet.
Hier finden Sie aktuelle Beitragstabelle, die als Ermittlungsgrundlage für den monatlichen Beitrag dient.

Führung
Sie sind herzlich eingeladen die Kita während unseres Sommerfestes zu besuchen und sich die Räumlichkeiten anzuschauen.